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Wäsche richtig trocknen – Schimmel vorbeugen

Wäsche trocknen Schimmel vorbeugenWenn kein Trockner und keine Wäscheleine im Garten vorhanden sind, wird das Trocknen von Wäsche schnell zum Problem. Denn nasse Wäsche in der Wohnung kann hohe Luftfeuchtigkeit schaffen. Eine Luftfeuchtigkeit die 70 Prozent überschreitet verursacht dabei die Bildung von Schimmel an Decke und Wänden. Dennoch können Maßnahmen zum richtigen Trocknen der Wäsche das Risiko eindämmen.

Der richtige Ort zum Wäschetrocknen

Wichtig ist die Auswahl des richtigen Ortes zum Trocknen der Wäsche. Während im Sommer eine Wäscheleine im Garten ideal ist, muss bei kalten Temperaturen auf den Wäscheständer in der Wohnung zurückgegriffen werden. Dabei sollte der gewählte Raum gut beheizt sein. Denn Räume mit einer Temperatur von mindestens 20 Gran können die Feuchtigkeit besser aufnehmen. Ein ungeheiztes Schlafzimmer sollte daher gemieden werden.

Außerdem ist ein Fenster im gewählten Zimmer unabdingbar. Denn während dem Wäschetrocknen muss regelmäßig gelüftet werden, sodass frische Luft in das Zimmer gelangt und die Luftfeuchtigkeit entweichen kann. Einen besonderen Vorteil bieten dabei Fenster mit Sonneneinstrahlung. Jedoch ist auch ein Badezimmer mit Tageslicht gut geeignet, da die Wände nicht besonders anfällig für Schimmelbildung sind. Wer dennoch Schimmel an den Wänden befürchtet, kann die Möbel im betroffenen Raum etwas von der Wand wegstellen. Bereits ein bis zwei Zentimeter Zwischenraum kann die Belüftung hinter Möbeln erleichtern.

Die Wäsche richtig aufhängen

Auch das richtige Aufhängen der Wäsche kann den Trockenvorgang fördern und Schimmel vorbeugen. Dabei sollte der Wäscheständer parallel zum Luftzug im Zimmer aufgestellt werden. So kann Luft durch die Wäsche hindurchziehen und für eine bessere Zirkulation sorgen. Daher dürfen einzelne Wäscheteile nicht zu nahe beieinander hängen. Außerdem sollten sie nicht doppelt aufgehängt, sondern an den Enden mit Wäscheklammern befestigt werden. Gleichermaßen bremsen große Textilien die Luftzirkulation, wenn sie an der Außenseite des Wäscheständers hängen.

WäscheklammernKommt die Kleidung aus der Maschine, sollte sie vor dem Aufhängen ordentlich ausgeschüttelt und geradegezogen werden. Denn Falten in den Textilien verlangsamen das gleichmäßige Trocknen. Wird die Wäsche dann gefaltet und in den Schrank gelegt, entsteht neben Schimmel im Schrank auch ein schlechter Geruch. Außerdem können bei langfristigem Lagern der feuchten Textilien auch Schimmelablagerungen an der Kleidung entstehen. Wichtig ist daher, dass alle Falten und Hosentaschen der Wäsche frei liegen und trocknen können.

Tropfnasse Wäsche vermeiden

Das Trocknen der Wäsche dauert besonders lange, wenn sie nach dem Waschgang tropfnass aus der Maschine kommt. Ist die Wäsche beim Aufhängen mit Feuchtigkeit vollgesaugt, kann die Raumluft sie nicht aufnehmen. Dann staut sich das verdunstete Wasser an Fenstern und in den Ecken des Zimmers. Daher muss darauf geachtet werden, dass die Wäsche nur feucht und nicht nass aus der Waschmaschine kommt. Das Reduzieren der Wäscheladung kann zum Beispiel dazu beitragen, dass die Maschine sie besser schleudert und somit überschüssiges Wasser abfließt. Außerdem hilft das Erhöhen der Drehzahl der Waschmaschine beim Nachschleudern. Dabei ist jedoch Vorsicht geboten. Anfällige Kleidungsstücke aus Wolle können bei hohem Schleudervorgang beschädigt werden und sollten daher mit geringerer Drehzahl gewaschen werden.

Ist die Wäsche trotz hoher Drehzahl und eingeschränkter Beladung nass, liegt möglicherweise ein Problem der Waschmaschine vor. Ein Fehler im Programm kann beispielsweise dafür sorgen, dass der Schleudervorgang vorzeitig abgebrochen wird. Außerdem verhindern verstopfte Abflüsse und Fusselsiebe das Abfließen des Wassers. Kann der Fehler nicht selbst festgestellt oder behoben werden, muss ein Elektriker die Maschine reparieren. Denn ein falscher Waschgang verhindert nicht nur das ordentliche Säubern der Wäsche, sondern auch den Trockenvorgang.

Wenn die Luftfeuchtigkeit zu hoch wird

Auch wenn die Wäsche richtig geschleudert und ordentlich aufgehängt wird, entsteht schnell eine erhöhte Luftfeuchtigkeit im Raum. Besonders im Winter kann Feuchtigkeit nicht durch das offene Fenster entweichen, wodurch sich die Luft staut. Dann können Hilfsmittel wie ein Luftentfeuchter Abhilfe schaffen. Dieser entzieht die Feuchtigkeit und sorgt so für angenehme Luft beim Wäschetrocknen.

WaschtrocknerRaumentfeuchter unterscheiden sich dabei in ihrer Funktion. Geräte mit Granulatfüllung können für ein angenehmeres Raumklima im genutzten Raum sorgen, sie müssen jedoch regelmäßig neu befüllt werden. Raumentfeuchter die an den Stromkreislauf angeschlossen sind, müssen lediglich entleert werden. Diese sind effektiver, verbrauchen jedoch viel Strom. In einer Mietwohnung die auf Grund der Bauweise feucht und schlecht belüftbar ist, muss der Vermieter daher aus Kostengründen ein Trockengerät zur Verfügung stellen.

Besonders im Winter wird das Trocknen der Wäsche mit Hilfen wie Luftentfeuchter und Heizung problematisch. Durch ständiges Lüften und Entfeuchten der Wohnung entstehen meist hohe Heiz- und Stromkosten. Daher kann ein sparsamer Waschtrockner eine günstige Alternative darstellen. Dabei solle auf die Energieeffizienzklasse des Gerätes geachtet werden. So können besonders in kalten Wintern Kosten gespart werden.



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